Mantrail-Prüfungen 2026

Für Sportmantrailer

Termine:

Samstag, 14. November 2026
Stufen I  -  III evtl. V
Sonntag, 15. November 2026
Stufen IV evtl. V

dms-mantrailing 

PRÜFUNGSORDNUNG MANTRAILING – SPORT EDITION

Leistung · Präzision · Teamarbeit

 

 

1. Allgemeine Bestimmungen

Diese Prüfungsordnung nachfolgend PO genannt hat zum Ziel, Prüfungen im Bereich der Personensuche (Mantrailing) auf der Basis Sport-Mantrailing zu vereinheitlichen sowie einen hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten. Die Prüfungsordnung kann den weiterentwickelten Erfahrungen und Erkenntnissen laufend angepasst werden.

2. Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser PO ist mit dem Begriff Hundeführer ebenso wie bei anderen Personenbezeichnungen stets auch die Hundeführerin bzw. die weibliche Form gemeint.

3. Prüfungsstufen

Die Prüfungen sind in 5 Stufen unterteilt. Davon entsprechen die ersten drei Stufen einer Sportprüfung und die Stufen vier und fünf dem Niveau einer Einsatzprüfung. Die Prüfungsstufen werden wie folgt bezeichnet:
- Mantrailing Stufe 1                    Basic
- Mantrailing Stufe 2                     Aufbau
- Mantrailing Stufe 3                     Fortgeschrittene
- Einsatz-Vorprüfung Stufe 4      nach PO Mantrailing Zürich
- Einsatzprüfung Stufe 5             nach PO Mantrailing Zürich

 

Die detaillierten Anforderungen werden nachfolgend unter Punkt B beschrieben.

4. Versicherungsschutz und Haftpflicht 

Während der gesamten Prüfung haftet der Hundeführer für sich und seinen Hund. Der Eigentümer eines Hundes hat für alle Personen- und Sachschäden aufzukommen, die durch seinen Hund verursacht werden. Er muss daher als Hundehalter gegen mögliche Folgen von Handlungen versichert sein. Die vom Prüferteam bzw. vom Prüfungsleiter gegebenen Anweisungen werden vom Hundeführer freiwillig angenommen und auf eigene Gefahr ausgeführt. Der Prüfungsleiter ist hauptverantwortlich für Ordnung und Sicherheit während der gesamten Prüfung. Seinen Anweisungen ist Folge zu leisten. Bei Nichtbeachtung kann der Prüfungsleiter nach Absprache mit dem Prüferteam die Prüfung unterbrechen oder beenden.

5. Geltungsbereich

Die Teilnahme an einer Prüfung steht allen Teams, deren Hundeführer die Prüfungsordnung anerkennen, offen.

6. Zulassung zur Prüfung Hundeführer

Zur Prüfung zugelassen wird, wer körperlich und geistig gesund und für die Rettungshundearbeit geeignet ist sowie diese Prüfungsordnung anerkennt. Der Hundeführer muss seinen Hund Art- und Tierschutzgerecht halten, ausbilden und führen. Sehen die Prüfer einen Verstoss, wird die gesamte Prüfung als nicht bestanden gewertet. Das Mindestalter der Hundeführer für Prüfungen der Stufen eins bis drei beträgt 16 Jahre, für die Stufen vier und fünf beträgt das Mindestalter 18 Jahre.  Alter des Hundes mindestens 10 Monate. Die nach dieser Ordnung zur Prüfung antretenden Teams erklären ihr Einverständnis mit den hier gemachten Vorgaben zur Anmeldung, zum Prüfungsablauf, zu den anfallenden Prüfungskosten und den Versicherungsfragen und anerkennen die AGB von dms-mantrailing. Der Hund muss körperlich gesund und leistungsfähig sein, weiter sollte er sozialverträglich mit anderen Hunden und Menschen sein. Freude an der Nasenarbeit und ein entsprechender Finderwille werden vorausgesetzt. Es sind grundsätzlich alle Rassen zur Prüfung zugelassen. Allfällige kantonale Regelungen und Gesetze sind vorrangig zu beachten. Zeigt sich während der Prüfung ein unangemessenes Verhalten gegenüber anderen Tieren oder Menschen, wird die Prüfung durch die Prüfer abgebrochen. Im Zweifelsfall entscheidet das Prüferteam über die Teilnahme.

7. Anmeldung zur Prüfung

Die Anmeldung für eine Prüfung erfolgt grundsätzlich über die Homepage von dms-mantrailing. (Kontaktformular) Sofern eine Prüfung durch dms-mantrailing ausgeschrieben wird, sollte die Anmeldung über das entsprechende Onlineformular erfolgen. Der Prüfungstermin ist erst nach Erhalt der Anmeldebestätigung und nach Bezahlung der Prüfungsgebühr gültig. Die Prüfungsplätze werden anhand der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

8. Prüfungsgebühr

Die Prüfungsgebühren werden durch dms-mantrailing festgelegt und auf der Homepage von dms-mantrailing publiziert. Mit der Anmeldung an die Prüfung anerkennt der Kandidat die Prüfungsgebühr. Diese ist jeweils mit der Anmeldung fällig. Sollte ein Team aus gewichtigen Gründen nicht an der Prüfung teilnehmen können, wird die Prüfungsgebühr zurückerstattet.

Sollte die Abmeldung weniger als 3 Tage vor der Prüfung erfolgen, wird eine Gebühr von Fr. 50.00 erhoben.

9. Prüfungswiederholung

Nicht bestandene Prüfungen können mehrmals wiederholt werden. Stufen 1 – 3 frühestens nach 12 Wochen Stufen 4 und 5 frühestens nach 6 Monaten. Eine Anmeldung erfolgt über die Homepage von dms-mantrailing an einen ordentlichen Prüfungstag.

10. Prüfungsleitung und Prüfer

Die Prüfer werden durch dms-mantrailing als Prüfungsleiter festgelegt. Die Prüfer haben fundierte Kenntnisse im Mantrailing und sind ausgebildete Mantrail-Instruktoren. Die Prüfungen werden durch einen oder zwei Prüfer abgenommen. Geprüft wird immer das Team von Hundeführer und Hund. Während der Prüfung entscheiden der/die Prüfer und die Prüfungsleitung gemeinsam, wie die PO im Zweifelsfall auszulegen ist.

11. Bewertung der Prüfung

Geprüft wird immer das Suchteam bestehend aus Hundeführer-/in und dessen Hund. Die bestandene Prüfung gilt nur für das geprüfte Mantrailing Team. Beurteilt werden unter anderem beim Hundeführer:

- Startverhalten / -vorbereitung (alle Prüfungsklassen)

- Kommunikation im Team / Interpretation der   Körpersprache (alle Prüfungsklassen)

- Arbeit auf dem Trail (alle Prüfungsklassen)
-Teamarbeit mit dem Hund (alle Prüfungsklassen)

- Überwindung von Gefahrenstellen (alle Prüfungsklassen)

- Ankunft am Endpunkt (alle Prüfungsklassen)

- Eigenständigkeit bei Entscheidungsfindungen (Prüfungsklassen 4 + 5)

Bei bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer ein entsprechendes Zertifikat. Hat das Team die Prüfung nicht bestanden, werden die Gründe mündlich unmittelbar nach der Prüfung mitgeteilt sowie auf die mögliche Wiederholung gemäss dieser PO hingewiesen.

12. Prüfungsdurchführung

Vorbereitung:

Die Prüfer und die Prüfungsleitung stellen vor dem Prüfungstag den entsprechenden Trail zusammen. Dieser wird vorab geplant und entspricht dem Prüfungsniveau des Kandidaten. Der Trail wird entsprechend vorab mit der Versteckperson (VP) gelegt und der Geruchsgegenstand (GA) sichergestellt. Als Geruchsgegenstand kommen getragene Kleidungsstücke, am Körper getragene Gazen, Taschentücher oder harte Gegenstände wie zum Beispiel Schlüssel in Frage. Ab Level 5 können auch kontaminierte Geruchsgegenstände verwendet werden, dazu müssen aber die Personen, die den Geruchsartikel kontaminiert haben, am Startplatz anwesend sein. Die Versteckperson befindet sich am jeweiligen Ende des Trails. Je nach Spuralter muss die Versteckperson wieder an den Endpunkt anreisen, ohne erneut die Spur zu kreuzen. Den Kandidaten wird jeweils vorab der Treffpunkt für den Start und die genaue Zeit für das Eintreffen vor Ort bekannt gegeben.

Prüfungstag

Aus Sicherheitsgründen müssen alle Teilnehmer sowie die Prüfer, die Prüfungsleitung und auch Zuschauer, die den Trail begleiten, eine Warnweste tragen. Der Hundeführer legt vor seinem Trail fest, ob und wie viele Zuschauer den Trail begleiten dürfen. Die Zuschauer sollen während der Arbeit des Teams genügend Abstand wahren. Der Prüfer achtet darauf, dass keine Zuschauer das Arbeiten des Prüfungsteams einschränken oder stören. Der Hundeführer darf den Hund auf dem Trail motivieren und loben. Eine Belohnung beim bestätigten Fund durch den Hundeführer ist ebenfalls erlaubt.

13. Abbruch der Prüfung 

 Folgende Gründe können am Prüfungstag zu einem Abbruch der Prüfung führen:

- Erkrankung des Hundes oder Hundeführers während der Prüfung

- Verspätung des Mantrailing Team am Start von über 10 Minuten

- Tierschutzgründe

-  Zeitmangel, braucht zu viel Zeit für die Ausarbeitung der Aufgabe, aussichtslos, zu weit entfernt vom tatsächlichen Trail, 10 Minuten in eine falsche Richtung. Im Falle eines Abbruchs wird die Prüfung als nicht bestanden gewertet. Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Kosten.

14. Einspruch

Wird die Prüfung nicht bestanden oder muss aus oben genannten Gründen die Prüfung abgebrochen werden, kann der Teilnehmer innerhalb einer Woche nach der Prüfung gegen die Prüfungsbewertung schriftlich ein begründeter Einspruch bei dms-mantrailing einreichen. dms-mantrailing wird diesen entsprechend der vorliegenden und anerkannten Prüfungsordnung prüfen und darüber entscheiden.

15. Prüfungsstufen

Das Leistungs- und somit das Prüfungsniveau wird in fünf Stufen eingeteilt. In den ersten drei Stufen steht es dem Teilnehmer frei, welche Prüfungsstufe er absolviert. Die Teilnahme an der Prüfung ab Stufe vier ist erst möglich nach bestandener Prüfung der Stufe drei oder einer gleichwertigen Prüfung bei einer anderen Organisation. Die Stufe fünf kann ebenfalls erst nach bestandener Prüfung der Stufe vier oder einer gleichwertigen Prüfung abgenommen werden. Im Zweifelsfall entscheidet dms-mantrailing über die Zulassung des Teams zur Prüfung.

Geruchsartikel

Als Geruchsartikel kommen in den Prüfungsstufen eins bis drei ausschliesslich weiche Gegenstände zur Anwendung. Das können getragene Kleidungsstücke, Taschentücher oder Gazen sein. Diese Geruchsartikel sind nicht kontaminiert.

Bei den Stufen vier und fünf sind alle möglichen Geruchsartikel möglich.

Es ist auch möglich, dass der Geruchsartikel selbst hergestellt werden muss.

Zurückgelegter Weg des Suchteams

Neben der Zeit für die Ausarbeitung wird auch der zurückgelegte Weg des Suchteams bewertet. Da dieser sehr stark auch wetterabhängig ist, kann er kaum quantifiziert werden. Ein scheinbar zufälliger Fund der Versteckperson über Umwege wird jedoch als nicht bestanden bewertet, die Trails werden mittels GPS bewertet. Der die Prüfer entscheiden im Zweifelsfall über die Erfüllung der Aufgabe.

Bestehen

Die Prüfung ist bestanden, wenn die Zielperson innert des gegebenen Zeitlimits aufgefunden wird.
 Bei Stufe 4 und 5 auffinden der Zielperson innert des Zeitlimits, oder eine klare Aussage zum Trailverlauf, (mindestens 70% des Trails müssen gelaufen werden) und daraus entstandene Erkenntnisse gemacht werden können.

Sportmantrailing Stufe 1 (Basic)

- Länge des Trails: max. 400 m, Spuralter des Trails: Bis zu 3 Stunden, Untergrund des Trails: Waldboden, Wiese oder Kiesweg.

- Abgangsrichtung: Bekannt, maximale Suchzeit: 30 Minuten.

- Trail Qualität: Auf klar erkennbaren Wegen und Pfaden

- Versteckperson: Nicht von weitem sichtbar, stehend oder sitzend

- Hilfestellung durch den Prüfer ist auf dem Trail einmalig möglich, entweder durch Abruf oder auf Eingreifen des Prüfers. Wenn sich das Team          zu weit vom Trail entfernt hat und offenbar keine Chance besteht, dass das Team auf den Trail zurückfindet.

- Gemäss den in Position 13 beschriebenen Gründen kann der Prüfungstrail auch abgebrochen werden.

- Anforderungen: Trail mit leichter Kreuzungsarbeit und mehreren Entscheidungen ohne besonderen Schwierigkeitsgrad.

Bewertung: Bewertet werden die Kriterien

- Starvorgang

- Kommunikation im Team (Lesen Körpersprache Hund)

- Arbeit auf dem Trail

Bestehen: Die Prüfung ist bestanden, wenn die Zielperson innert des gegebenen Zeitlimits aufgefunden wird.

Sportmantrailing Stufe 2 (Aufbau)

- Länge des Trails: max. 600 m Spuralter des Trails: Bis zu 6 Stunden Untergrund des Trails: Wald/ Waldrand oder Urban in ruhigem bis leicht              belebtes Quartier.

- Abgangsrichtung: Bekannt, maximale Suchzeit: 45 Minuten

- Trail Qualität: Überwiegend auf Wegen und Strassen, mit der Möglichkeit von Untergrundwechseln und verlassen von erkennbaren Wegen und          Strassen

- Versteckperson: nicht von weitem sichtbar, stehend, sitzend oder liegend

- Hilfestellung durch den Prüfer ist auf dem Trail einmalig möglich, entweder durch Abruf oder auf Eingreifen des Prüfers. Wenn sich das Team          zu weit vom Trail entfernt hat und offenbar keine Chance besteht, dass das Team auf den Trail zurückfindet.

- Gemäss den in Position 13 beschriebenen Gründen kann der Prüfungstrail auch abgebrochen werden.

- Anforderungen: Trail mit Kreuzungsarbeit und mehreren Entscheidungen mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad.

 Bewertung: Bewertet werden die Kriterien

- Starvorgang
- Kommunikation im Team

- Arbeit auf dem Trail
- Überwindung von Gefahrenstellen

- Anzeige am Endpunkt (Hundeführer gibt dem Prüfer bekannt, wie die Anzeige durch den Hund erfolgt)

 

Bestehen: Die Prüfung ist bestanden, wenn die Zielperson innert der gegebenen Zeitlimite aufgefunden wird

Sportmantrailing Stufe 3 (Fortgeschrittene)

- Länge des Trails: max. 800 m Spuralter des Trails: Bis zu 24 Stunden Untergrund des Trails: Asphalt, Wiese oder Kiesweg.

- Abgangsrichtung nicht bekannt. Maximale Suchzeit: 60 Minuten.

- Trail Qualität: Auf urbanem Strassennetz, mit Kreuzungen, offenen Plätzen und Kreiseln, Bahnhof, Unterführungen und ähnliches möglich

- Versteckperson: nicht von weitem sichtbar, stehend, sitzend oder liegend, gehend, auch innerhalb eines Gebäudes möglich. Differenzierung mit      maximal einer zweiten Person möglich.

- Hilfestellung durch den Prüfer ist auf dem Trail einmalig möglich, entweder durch Abruf oder auf Eingreifen des Prüfers. Wenn sich das Team zu      weit vom Trail entfernt hat und offenbar keine Chance besteht, dass das Team auf den Trail zurückfindet.

- Gemäss den in Position 13 beschriebenen Gründen kann der Prüfungstrail auch abgebrochen werden.

- Anforderungen: Abgangsrichtung muss durch das Team selbst gefunden werden. Trail mit Kreuzungsarbeit und offenen Plätzen und mehreren        Entscheidungen mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad.

Bewertung: Bewertet werden die Kriterien

- Starvorgang

- Kommunikation im Team

- Arbeit auf dem Trail

- Überwindung von Gefahrenstellen

- Anzeige am Endpunkt (Hundeführer gibt dem Prüfer bekannt, wie die Anzeige durch den Hund erfolgt)

Bestehen: Die Prüfung ist bestanden, wenn die Zielperson innert des gegebenen Zeitlimits aufgefunden wird.

Einsatz-Vorprüfung Stufe 4 

Alle Aufgaben werden Double blind gelaufen

Die Prüfung besteht aus drei Teilaufgaben, die an einem Tag geprüft werden. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn alle Teilaufgaben erfolgreich absolviert wurden.

Die Prüfung besteht aus nachfolgenden drei Teilaufgaben:

- Negativ (Start oder Ende)  (Double blind)

- Kurztrail mit Differenzierung (Double blind)

- Longtrail Double Blind (Niemand auf dem Trail kennt den Trailverlauf)

Mit Ausnahme des Longtrails ist dem Kandidaten die Reihenfolge nicht bekannt und wird durch die Prüfer ausgelost. Bei dem Longtrail darf der Hundeführer einen «Flanker» (Helfer) frei bestimmen, der ihn auf dem Trail begleitet. Bei den übrigen Aufgaben besteht diese Möglichkeit nicht. Das Suchteam muss innerhalb der vorgegebenen Suchzeit eine klare Entscheidung treffen und dem Prüferteam mitteilen. Bei einem negativen Ende (Pick Up) muss dieser Ort durch den Hundeführer den Prüfern bekannt gegeben werden. Bei einem Fehlversuch (z.B. Team läuft während 15 Minuten in die falsche Richtung) wird die Prüfung abgebrochen.

Teilaufgaben:

 Negativstart oder Negativende

 
Dem Hundeführer werden 2 Geruchsgegenstände präsentiert: Eine Gaze mit Geruch einer Person, die nie vor Ort war, und eine Gaze mit Geruch einer Person, die dort war und den Trail gelegt hat. Der Hundeführer zieht einen Geruch, ohne zu erfahren, um welchen es sich handelt, und muss eine eindeutige Bestimmung der Abgangsrichtung oder des Negativs am Start angeben.

Sollte eine Abgangsrichtung vorhanden sein, muss dieser gefolgt werden bis zum Negativende und das Ende der Spur den Prüfern bekannt gegeben werden.

- Länge des Trails: max. 300 Meter, Spuralter des Trails bis zu 3 Stunden

- Untergrund des Trails: Alle Untergründe möglich, Kleinstadtgebiet

- Abgangsrichtung: Nicht bekannt, Suchzeit: 30 min, keine Versteckperson

Kurztrail mit Differenzierung

Aufnahme des Trails anhand eines Geruchsgegenstandes unter Angabe des Ortes, an dem die Versteckperson zuletzt gesehen wurde. Der Trail beinhaltet mindestens zwei Richtungswechsel. Am Ende des Trails muss die Versteckperson korrekt angezeigt und durch den Hundeführer den Prüfern bestätigt werden.

- Länge des Trails: max. 300 m Spuralter des Trails: Bis zu 3 Stunden

- Untergrund des Trails: Alle Untergründe möglich, Kleinstadt

- Abgangsrichtung: Nicht bekannt maximale Suchzeit: 30 Minuten

- Versteckperson: Nicht von weitem sichtbar, stehend, liegend oder sitzend, auch innerhalb eines Gebäudes möglich. Differenzierung mit 1 bis 3        Personen am Fundort

Longtrail (Double Blind)
 

Einsatzbesprechung und Lagebesprechung vor Ort. Übernahme des Geruchsartikels oder Herstellung des Geruchsartikels und Einschätzung der Verwendbarkeit. Eventuell Besprechung mit dem «Flanker» und Sichtung der Gegebenheiten. Bekanntgabe der Einsatztaktik an die Prüfer. Nach der Geruchsaufnahme ein konzentriertes Arbeiten auf dem Trail durch das ganze Team. Der Weg des Teams wird mittels eines "Trackers GPS" überprüft und aufgezeichnet.

Auffinden der Zielperson innert des Zeitlimits, oder eine klare Aussage zum Trailverlauf und ob daraus entstandene Erkenntnisse gemacht werden können. Bei Nichtfund entscheidet die Prüfungskommision über das "Bestanden" der Prüfung. (70% des Trails müssen gelaufen werden)

- Länge des Trails: max. 1200 m, Spuralter des Trails: 1 bis 24 Stunden.
  Für ältere Hunde im Seniorenalter max. 900 m, kleinere Hunde kommen erst ab ca. 10 Jahren ins Seniorenalter, mittlere und große Rassen ab          etwa 8 bis 9 Jahren und Hunderiesen wie z.B. Irische Wolfshunde können schon mit 5 Senioren sein.

- Untergrund des Trails: Alle Untergründe möglich, Kleinstadtgebiet, Brücken, Unterführungen, teilweise auch offene Grünflächen möglich. Belebtes    Umfeld

- Abgangsrichtung: nicht bekannt maximale Suchzeit: 120 min / Pause von 15 min. möglich, wird nicht der Suchzeit angerechnet.

- Versteckperson: Nicht von weitem sichtbar, stehend, sitzend oder liegend, weggehend oder entgegenkommend, auch innerhalb eines Gebäudes       möglich. Differenzierung mit maximal einer zweiten Person.
Bei einem Fehlversuch zum Beispiel, das Team läuft während 15 Minuten in die falsche Richtung entfernt sich so weit vom Trail, dass ein Fund        nicht mehr möglich ist, wird die Prüfung abgebrochen.

Einsatz-Prüfung Stufe 5

 Alle Aufgaben werden Double blind gelaufen 

Ist die höchste Prüfung und entspricht dem Niveau einer Einsatzprüfung. Diese besteht aus vier Teilaufgaben, die an einem oder zwei Tagen geprüft werden. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn alle Teilaufgaben erfolgreich absolviert wurden. Die Prüfung besteht aus nachfolgenden vier
Teilaufgaben
- Negativ (-start oder -ende) (Double blind)
- Kurztrail mit Differenzierung (Double blind)
- Abgangssuche Hundeführer bestimmt die Abgangsrichtung und gibt diese den Prüfern bekannt. (Double blind)
- Longtrail Double Blind
Mit Ausnahme des Longtrails ist dem Kandidaten die Reihenfolge nicht bekannt und wird durch die Prüfer ausgelost. Bei dem Longtrail darf der Hundeführer einen «Flanker» (Helfer) frei bestimmen, der ihn auf dem Trail begleitet. Bei den übrigen Aufgaben besteht diese Möglichkeit nicht. Das Suchteam muss innerhalb der vorgegebenen Suchzeit eine klare Entscheidung treffen und dem Prüferteam mitteilen.

Teilaufgaben:
 

 Negativstart oder Negativende


Dem Hundeführer werden 2 Geruchsgegenstände präsentiert: Eine Gaze mit Geruch einer Person, die nie vor Ort war, und eine Gaze mit Geruch einer Person, die dort war und den Trail gelegt hat. Der Hundeführer zieht einen Geruch, ohne zu erfahren, um welchen es sich handelt, und muss eine eindeutige Bestimmung der Abgangsrichtung oder des Negativs am Start angeben.

Sollte eine Abgangsrichtung vorhanden sein, muss dieser gefolgt werden bis zum Negativende und das Ende der Spur den Prüfern bekannt gegeben werden.

- Länge des Trails: max. 300 Meter, Spuralter des Trails bis zu 3 Stunden

- Untergrund des Trails: Alle Untergründe möglich, Kleinstadtgebiet

- Abgangsrichtung: Nicht bekannt, Suchzeit: 30 min, keine Versteckperson

Kurztrail mit Differenzierung

Aufnahme des Trails anhand eines Geruchsgegenstandes unter Angabe des Ortes, an dem die Versteckperson zuletzt gesehen wurde. Der Trail beinhaltet mindestens zwei Richtungswechsel. Am Ende des Trails muss die Versteckperson korrekt angezeigt und durch den Hundeführer den Prüfern bestätigt werden.

- Länge des Trails: max. 300 m Spuralter des Trails: Bis zu 3 Stunden

- Untergrund des Trails: Alle Untergründe möglich, Kleinstadt

- Abgangsrichtung: Nicht bekannt maximale Suchzeit: 30 Minuten

Versteckperson: Nicht von weitem sichtbar, stehend, liegend oder sitzend, auch innerhalb eines Gebäudes möglich. Differenzierung mit 1 bis 3 Personen am Fundort.

Abgangssuche

Aufnahme des Trails auf einem grösseren Platz wie z.B. einem Parkplatz, bei dem der letzte Sichtungspunkt der Versteckperson nicht explizit zugeordnet werden kann.

- Minimum vier Abgangsrichtungen

- Geruchsgegenstand der Vermissten Person ist vorhanden. Der Hundeführer muss klar die Abgangsrichtung bestätigen und dann den Trail                abbrechen.

Suchzeit: 20 Minuten

Longtrail (Double Blind)
 

Einsatzbesprechung und Lagebesprechung vor Ort. Übernahme des Geruchsartikels oder Herstellung eines Geruchsartikels und Einschätzung der Verwendbarkeit. Eventuell Besprechung mit dem «Flanker» und Sichtung der Gegebenheiten. Bekanntgabe der Einsatztaktik an die Prüfer. Nach der Geruchsaufnahme ein konzentriertes Arbeiten auf dem Trail durch das ganze Team. Der Weg des Teams wird mittels eines "Trackers GPS" überprüft und aufgezeichnet.

Auffinden der Zielperson innert des Zeitlimits, oder eine klare Aussage zum Trailverlauf und ob daraus entstandene Erkenntnisse gemacht werden können. Bei Nichtfund entscheidet die Prüfungskommision über das "Bestanden" der Prüfung. (70% des Trails müssen gelaufen werden)

- Länge des Trails: max. 1400 m, Spuralter des Trails: 1 bis 24 Stunden.

  Für ältere Hunde im Seniorenalter max. 1000 m, kleinere Hunde kommen erst ab ca. 10 Jahren ins Seniorenalter, mittlere und große Rassen ab        etwa 8 bis 9 Jahren und Hunderiesen wie z.B. Irische Wolfshunde können schon mit 5 Senioren sein.

Untergrund des Trails: Alle Untergründe möglich, Kleinstadtgebiet, Brücken, Unterführungen, teilweise auch offene Grünflächen möglich. Belebtes Umfeld

- Versteckperson: Nicht von weitem sichtbar, stehend, sitzend oder liegend, weggehend oder entgegenkommend, auch innerhalb eines Gebäudes       möglich. Differenzierung mit maximal einer zweiten Person. Personenbeschreibung der vermissten Person ist vorhanden.
- Bei einem negativen Ende (Pick Up) muss dieser Ort durch den Hundeführer den Prüfern bekannt gegeben werden.

Bei einem Fehlversuch zum Beispiel, das Team läuft während 15 Minuten in die falsche Richtung entfernt sich so weit vom Trail, dass ein Fund nicht mehr möglich ist, wird die Prüfung abgebrochen.

15. Schlussbestimmungen

Diese Prüfungsordnung tritt per 1. Januar 2024 in Kraft. Änderungen sind jederzeit möglich und werden auf der Homepage von dms-mantrailing publiziert.

Die abschliessenden Entscheidungen der Prüfer sind nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Dies Prüfungsordnung orientiert sich zu grossen Teilen an den Prüfungsordnungen des Verbands SVMI-Stufen 1 – 3 (ohne Punktevergabe)

Stufen 4 und 5, Mantrailing Zürich, Hardy Schröder

Besten Dank für eure Arbeit.

Prüfungsgebühren:

Mantrail-Prüfungen I bis III

Abonnenten bei dms-mantrailing                   Fr. 100.00
Externe Teilnehmer                                           Fr. 150.00

Mantrail-Prüfungen 4 und 5

Abonnenten bei dms-mantrailing                    Fr. 150.00
Externe Teilnehmer                                            Fr. 180.00

Termine können über das Kontaktformular  Workshop und Events gebucht werden.

Die Prüfungsplätze werden anhand der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. 




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